16 Karstadt-Häuser weiter auf dem Prüfstand

Essen - Die den Filialen des Essener Warenhausunternehmens ursprünglich bis Ende März gesetzte Frist zur Verbesserung ihrer wirtschaftlichen Leistung sei um ein halbes Jahr bis Ende September verlängert worden, teilte der Konzern jetzt mit. Die Zukunft von weiteren elf der ursprünglich 27 auf dem Prüfstand stehenden Häusern sei dagegen nun gesichert.

Diese Häuser - alle an Standorten im Westen Deutschlands - hätten die Vorgaben des Unternehmens bereits erfüllt. Dort werde nun die neue Geschäftsstrategie der Arcandor-Tochter Karstadt umgesetzt.

Die 16 Filialen, der Fortbestand noch in Frage steht, seien vorwiegend in mittelgroßen Städten über ganz Deutschland verstreut. Nähere Angaben zu den einzelnen Standorten wollte der Karstadt-Sprecher nicht machen. Arcandor- Konzernchef Thomas Middelhoff hatte zuvor auch eine Trennung von einzelnen Häusern nicht ausgeschlossen. Insgesamt betreibt Karstadt 90 Waren- und 28 Sporthäuser.

Vier Warenhäuser waren bereits als sogenannte Premium-Filialen auf das neue Luxussegment umgestellt worden, zu dem künftig etwa acht bis zehn Karstadt-Läden gehören sollen. Für die langfristig im Unternehmen verbleibenden übrigen Häuser hatte Karstadt-Chef Peter Wolf in dieser Woche in Essen eine neue Strategie vorgestellt. Dabei soll das Sortiment verstärkt auf die Bereiche Mode, Schönheit und Accessoires konzentriert werden.

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