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Investor Nicolas Berggruen

Karstadt-Investor bittet Politik um Hilfe

Düsseldorf/Essen - Die Rettung des Kaufhauses Karstadt gerät wieder ins Wanken: Investor Nicolas Berggruen bittet jetzt die Politik um Hilfe. Es geht um Querelen mit dem Vermieter Highstreet.

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Berggruen zahlt nur einen Euro für Karstadt

Die Politik soll die festgefahrenen Verhandlungen um die Zukunft von Karstadt wieder voranbringen. Investor Nicolas Berggruen, der mit dem Vermieterkonsortium Highstreet seit Wochen vergeblich umMietnachlässe verhandelt, forderte im “Handelsblatt“ (Montag) die Politik in Berlin auf, sich einzumischen. “Wir wollen, wenn es nicht weitergeht, in den nächsten Tagen die deutsche Regierung ansprechen, damit sie als Vermittler auf die Verantwortlichen einwirkt. Auch sie sollte ein Interesse daran haben, Karstadt zu retten“, sagte Berggruen der Zeitung.

Es stünden 25 000 Arbeitsplätze auf dem Spiel. “Es muss jemand für Deutschland und Karstadt aufstehen. Das kann am Ende des Tages nur die Politik sein. Wir haben unseren Teil getan. Wir verlangen keine finanzielle Hilfe. Aber das Pokerspiel muss aufhören“, sagte der Investor. Berggruen ist laut “Handelsblatt“ bereits mit Arbeitsministerin Ursula von der Leyen und Wirtschaftsminister Rainer Brüderle im Gespräch. Beide sollen ihren Einfluss auf Goldman Sachs- Deutschland-Chef Alexander Dibelius und Deutsche Bank-Chef Josef Ackermann geltend machen. Die Banken spielen im Vermieter-Konsortium Highstreet eine führende Rolle.

dpa

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