US-Senat hat zugestimmt: Mike Pompeo ist neuer Außenminister

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Karstadt: Klage des Ex-Chefs rollt

- Essen - Der Streit um die Dienstwagen früherer Karstadt-Quelle-Manager hat das Essener Landgericht erreicht. Vier ehemalige Führungskräfte wollen ihre Autos als Pensionäre nicht zurückgeben. Ex-Konzernchef Walter Deuss, der Dienstwagen und Chauffeur auf Lebenszeit erhielt, fordert, dass sein früherer Arbeitgeber auch die Kosten für alle Überstunden des Fahrers übernimmt. Und das, obwohl ihm eine erhebliche Schuld an der Krise des Konzerns nachgesagt wird.

Walter Deuss war bis Juli 2000 Vorstandsvorsitzender des Warenhaus-Konzerns. Als er aufgab, erhielt er das Recht zugesichert, bis zu seinem Lebensende ein Büro und eine Luxuskarosse mit Chauffeur nutzen zu dürfen - auf Kosten des Unternehmens. In der folgenden Sanierungsphase musste der angeschlagene Konzern sparen.

Deshalb sollte Deuss nun wenigstens für die Überstunden des Chauffeurs selbst bezahlen - angeblich geht es um eine Summe von 15 000 Euro pro Jahr. Doch Deuss reichte Klage ein - ebenso wie vier weitere Manager, die auf ihre Dienstwagen ganz verzichten sollten.

Die ehemaligen Vorstandsmitglieder waren aufgefordert worden, wegen der Finanzprobleme des Konzerns vertraglich zugesicherte Dienstwagen - Fahrzeuge der Mercedes-E-Klasse, 5er- und 7er-BMW - zurückzugeben. Die Mehrzahl tat dies auch oder kaufte die Fahrzeuge Karstadt ab. Vier Manager klagten jedoch gegen den Handelskonzern. Ihnen schloss sich Walter Deuss an.

Die Fünfte Kammer für Handelssachen am Landgericht Essen gab nun bei der mündlichen Verhandlung zu erkennen, dass sie zu der Entscheidung neigt, Karstadt habe die Dienstwagen für die ausgeschiedenen Mitarbeiter trotz Finanzkrise auch weiterhin zu bezahlen. Der Vorsitzende Richter Harald Lütgebaucks betonte, dass es vor Gericht nicht um Emotionen gehe. Die Entscheidung wird am 10. Februar erwartet. Ihr Urteil will die Kammer am 10. Februar verkünden.

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