Technische Störung am Isartor: Erhebliche Verzögerungen auf der Stammstrecke

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Madeleine Schickedanz (65)

Karstadt-Milliardärin Schickedanz: Zusammenbruch

München - War der Druck zu groß für Madeleine Schickedanz (65)? Am Tag der Pleite von Arcandor erlitt die Quelle-Erbin einen Zusammenbruch. Sie musste auf der Intensivstation behandelt werden.

Das berichtet die Illustrierte „Bunte“ auf ihrer Online-Ausgabe.

Aus dem Umfeld der Millionärin wurde der Illustrierten bestätigt, dass die Tochter der Quelle-Chefs Gustav und Grete Schickedanz noch am Dienstag (dem Tag der Arcandor-Insolvenz) wieder aus dem Krankenhaus entlassen wurde. Nach ihrem Zusammenbruch konnte sie laut „Bunte“ in der Klinik wieder stabilisiert werden.

Wie die „Bild“-Zeitung berichtet, gehe es Madeleine Schickedanz aber immer noch nicht gut.

Am Mittwoch hatte Schickedanz eine persönliche Erklärung zur Insolvenz der Arcandor AG verbreitet. Darin teilt die 65-Jährige mit: „Bis zur letzten Sekdunde habe ich gehofft und gebangt, um dieses Schicksal abzuwenden.“ Wir die einstige Multimilliardärin betont, habe sie sich mit ihrem „gesamten Vermögen engagiert“, um die Schieflage des Unternehmens mit 43.000 Mitarbeitern zu überwinden.

Das Vermögen von Madeleine Schickedanz wurde im Jahr 2008 noch auf 3,9 Milliarden Dollar geschätzt. Damit gehörte sie zu den reichsten Deutschen. In diesem Jahr verringerte sich die Schätzung auf eine Milliarde Dollar. Durch die Insolvenz der Arcandor AG ist ihr Vermögen vermutlich weiter geschrumpft.

Schickedanz hält mit einem Aktionärspool derzeit 26,61 Prozent  der Aktien der Arcandor AG. Über mehrere Wochen hatte sie mit Arcandor und der Bundesregierung hart verhandelt. Mehr Geld zur Rettung des maroden Konzerns Arcandor wollte oder konnte die 65-Jährige nicht geben. Forderungen, den Konzern durch eine Finanzspritze vor der Insolvenz zu bewahren, hatte Schickedanz mehrfach abgelehnt.

fro

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