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Nicolas Berggruen hat sich in einem Brief an die Karstadt-Mitarbeiter gewendet.

Karstadt: Persönliches Schreiben an Mitarbeiter

Frankfurt/Main - Karstadt-Investor Nicolas Berggruen hat sich erstmals mit einem Brief persönlich an die 25.000 Beschäftigten der Warenhauskette gewendet.

In einem Schreiben an die Mitarbeiter, das der “Wirtschaftswoche“ vorliegt, schreibt Berggruen, er sei zuversichtlich, dass der Kaufvertrag zur Übernahme des Unternehmens in Kraft trete. Der Vertrag enthalte Klauseln, über die zurzeit noch verhandelt würden, besonders über die Frage der Mietkonditionen. Er sei aber zuversichtlich, auch in dieser Frage eine Lösung zu finden.

Zudem zeigte sich der Investor dem Blatt zufolge überzeugt, dass Karstadt “nachhaltig und erfolgreich betrieben“ werden könne. Karstadt sei eine deutsche Kultmarke und aus dem täglichen Leben nicht wegzudenken.

Um die Warenhaus-Kette wieder auf Kurs zu bringen, kündigte Berggruen eine Neuausrichtung des Unternehmens an: “Im gesamten Karstadt-Team wird unternehmerisches Denken und verantwortungsbewusstes Handeln gefördert werden. Entbürokratisierung, transparente und effiziente Abläufe, Nachhaltigkeit und Kundenorientierung werden erste Ziele sein“, zitiert das Blatt aus dem Schreiben. Die einzelnen Häuser erhielten künftig mehr Kompetenzen. Zudem bekräftigte der Investor, dass er keine Häuser schließen werde.

dapd

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