KarstadtQuelle will 1000 Stellen streichen

- Fürth - Der KarstadtQuelle-Konzern will im defizitären Versandhandel rund 1000 Stellen streichen. Vom geplanten Abbau sind nach Angaben von Vorstandschef Thomas Middelhoff allein 500 der rund 7000 Arbeitsplätze im Großraum Nürnberg/Fürth betroffen. Middelhoff begründete die Maßnahmen am Montag in Betriebsversammlungen bei Quelle in Fürth mit weggebrochenen Umsätzen und dem geänderten Käuferverhalten. Der Stellenabbau soll nach Informationen aus Teilnehmerkreisen bereits im ersten Quartal 2006 vollzogen werden.

Middelhoff hatte bereits vor einer Woche in Frankfurt angekündigt, er wolle die Kosten im Versandhandel um 20 Prozent senken und damit die Weichen für eine nachhaltige Unternehmensentwicklung stellen. Um aus den roten Zahlen zu kommen, will der Konzern den Internetvertrieb ausbauen und verstärkt eine jüngere Kundschaft ansprechen.

Der Versandhandel mit den Dachmarken Quelle und Neckermann hatte im dritten Quartal einen Umsatzrückgang um 8,6 Prozent auf 1,52 Milliarden Euro verzeichnet. KarstadtQuelle war im dritten Quartal wieder in die schwarzen Zahlen zurückgekehrt. Der Gewinn erreichte 18,2 Millionen Euro gegenüber einem Minus von gut 1,2 Milliarden Euro vor einem Jahr.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Zähes Ringen um letztes Hilfspaket für Griechenland
Es sind Griechenland-Rettungsverhandlungen - doch die Finanzminister gehen geradezu in Hochstimmung in die Eurogruppe. Aber dann zieht sich die Sache doch wieder in die …
Zähes Ringen um letztes Hilfspaket für Griechenland
Schock für Primark! Neue Studie enthüllt vernichtendes Detail über Modekette
Schock für den Mode-Riesen Primark! Eine Große Studie einer Mediengruppe aus Frankfurt enthüllt ein vernichtendes Detail über Modekette. Alle Infos hier. 
Schock für Primark! Neue Studie enthüllt vernichtendes Detail über Modekette
Angeblicher Tesla-Saboteur bezeichnet sich als Whistleblower
Tesla hat einen ehemaligen Mitarbeiter verklagt, der dem Konzern angeblich "mutwillig und arglistig" Schaden zufügen wollte. Nun setzt sich der Mann zur Wehr - er sei …
Angeblicher Tesla-Saboteur bezeichnet sich als Whistleblower
BER-Chef sieht noch Zeitreserven bis zur Eröffnung 2020
Noch immer werden im Terminal Kabel neu gezogen, Rohre erneuert, Brandmelder geprüft und Steuerungen programmiert. Der Chef erläutert den Zeitplan - in einem Punkt aber …
BER-Chef sieht noch Zeitreserven bis zur Eröffnung 2020

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.