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Das Bundeskartellamt will die Benzinpreise in München unter die Lupe nehmen

Bundeskartellamt verstärkt Kontrolle der Benzinpreise

Bonn - Das Bundeskartellamt will es wissen: Warum wird Benzin in Ferienzeiten teurer? In vier Großstädten, darunter auch München, stehen Tankstellen dafür nun unter strenger Kontrolle.

Der Wettbewerb an der Zapfsäule wird jetzt in den vier Modellregionen Hamburg, Köln, Leipzig und München genau unter die Lupe genommen. Jeweils 100 Tankstellen müssen jede Preisänderung der vergangenen drei Jahre an die Behörde melden.

Die skurrilen Begründungen für steigende Benzinpreise

Die skurrilen Begründungen für steigende Benzinpreise

Damit werde die seit gut zwei Jahren laufende Sektoruntersuchung nochmals vertieft, sagte eine Sprecherin der Behörde am Donnerstag. Die Wettbewerbshüter prüfen dabei insbesondere, ob es immer dieselben Unternehmen sind, die bei Preiserhöhungen vorpreschen und warum der Sprit stets vor den Ferien teurer wird.

Konkrete Hinweise auf Preisabsprachen liegen nach Angaben der Sprecherin bisher nicht vor. Dem Amt lagen zwar schon im Sommer vergangenen Jahres Beweise vor, dass einige Tankstellen telefonisch Preisinformationen austauschen. Abgucken sei aber erlaubt, absprechen nicht.

Ergebnisse Anfang 2011

Im Frühjahr hatte es beim Kartellamt geheißen, die Preisgestaltung an den Tankstellen sei sehr transparent. Durch die großen Preistafeln könnten sich die Tankstellen jeweils an das Preisniveau ihrer Wettbewerber anpassen. Die Ergebnisse der Sektoruntersuchung einschließlich der Überprüfungen in den vier Modellregionen will das Bundeskartellamt Anfang kommenden Jahres vorlegen.

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