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FNP und FR wechseln zur Ippen-Gruppe

Entscheidung gefallen

Kartellamt genehmigt Übernahme von „FR“ und „FNP“ durch Ippen-Gruppe

Das Bundeskartellamt hat der Übernahme der Tageszeitungen „Frankfurter Rundschau“ (FR) und „Frankfurter Neue Presse“ (FNP) durch die Ippen-Verlagsgruppe zugestimmt.

Bonn/Frankfurt/Main - Das Bundeskartellamt hat der Übernahme der Tageszeitungen „Frankfurter Rundschau“ (FR) und „Frankfurter Neue Presse“ (FNP) durch die Ippen-Verlagsgruppe zugestimmt. Die Behörde sieht darin sogar Verbesserungen für Zeitungsleser in Frankfurt, wie sie am Montag in Bonn mitteilte. „Nach dem Zusammenschluss werden „Frankfurter Neue Presse“ und „Frankfurter Rundschau“ im Wettbewerb zur Regionalausgabe der „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ stehen, und die Leser können zwischen zwei voneinander unabhängigen Mediengruppen auswählen“, erläuterte Kartellamts-Präsident Andreas Mundt.

Ippen-Gruppe baut Geschäft in Hessen aus

Die Frankfurter Fazit-Stiftung hatte vor knapp einem Monat mitgeteilt, dass die beiden Tageszeitungstitel an die Zeitungsholding Hessen (ZHH) verkauft werden. Eigentümerin der ZHH ist neben Ippen die MDV-Mediengruppe die Gießener Verlegerfamilie Rempel. Dem Bundeskartellamt zufolge gehört zu der Transaktion auch das Anzeigenblatt „Mix am Mittwoch“.

Die Ippen-Gruppe baut damit ihr Geschäft in Hessen weiter aus. Bislang verlegt sie dort unter anderem die „Hessische Niedersächsische Allgemeine“ (HNA) in Kassel, die „Offenbach-Post“ und die „Hersfelder Zeitung“. Die Fazit-Stiftung will sich früheren Angaben zufolge mit der „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (FAZ) auf eine nationale Strategie konzentrieren.

dpa

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