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85 Milliarden Dollar wollte AT&T für Time Warner bezahlen.

Es geht auch um CNN

Kartellwächter erschweren Milliarden-Kauf von Time Warner durch AT&T

Die milliardenschwere Übernahme des US-Medienkonzerns Time Warner durch den Mobilfunkriesen AT&T trifft offenbar auf größeren Widerstand der US-Wettbewerbshüter.

New York - „Wir befinden uns in laufenden Verhandlungen“, räumte AT&T-Finanzchef John Stephens am Mittwoch in New York ein. Zum Inhalt der Diskussionen könne er sich nicht äußern, doch der Zeitpunkt für den Abschluss des Deals sei „nun ungewiss“, so Stephens weiter. Eigentlich sollte die Übernahme bis Ende 2017 in trockenen Tüchern sein. Die Ungewissheit sorgte für erhöhte Nervosität an der Börse - die Aktien von Time Warner büßten fast sieben Prozent ein.

Das Justizministerium wolle die Übernahme nur unter der Auflage genehmigen, dass Time Warner sich von seinem Nachrichten-Flaggschiff CNN trennt, meldete die „Financial Times“ unter Berufung auf drei Insider. US-Präsident Donald Trump hat den Sender, der häufig kritisch über ihn berichtet, schon lange auf dem Kieker.

„Es dreht sich alles um CNN“, zitierte die Zeitung eine ihrer Quellen. Andere Medien berichteten später, es gehe dem Ministerium nicht nur um CNN, sondern um Time Warners gesamte Kabelsparte. Die Unternehmen hatten die über 85 Milliarden Dollar (73 Mrd Euro) teure Übernahme im Oktober 2016 angekündigt.

dpa

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