+
Das Emirat Katar, das bei Porsche einsteigen will, ist vom Machtkampf zwischen VW und Porsche.

Katar ist genervt vom Übernahme-Machtkampf

Stuttgart - Auf den Übernahme-Machtkampf zwischen Porsche und Volkswagen reagiert der mögliche künftige Geldgeber Katar laut einem Zeitungsbericht zunehmend entnervt.

Das Emirat fordere “eine baldige Entscheidung“, die “einvernehmlich ausfallen“ müsse, berichtete das “Handelsblatt“ (Montag) aus Verhandlungskreisen. Ansonsten könnte das reiche Golfemirat dem Bericht zufolge als Investor abspringen.

Die Araber fassten dem Bericht nach nur noch eine Beteiligung an einem integrierten Autokonzern aus Volkswagen und Porsche ins Auge. Sie wollten sich nicht an der Porsche SE allein oder nur an VW beteiligen. Katar wolle sich nicht gegen den Willen von VW und des VW-Großaktionärs Niedersachsen “mit der Brechstange beteiligen“, hieß es in den Verhandlungskreisen.

Der Ausstieg von Katar würde dem Blatt zufolge Porsche-Aktionär und VW-Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch in die Hände spielen, der ein Zusammengehen mit Porsche unter dem Dach von VW favorisiert. Porsche ist wegen der Mehrheitsübernahme von Europas größtem Autobauer mit rund neun Milliarden Euro verschuldet und sucht händeringend nach neuen Geldquellen.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Schwächelnder Dax hält sich knapp über 13.100 Punkten
Frankfurt/Main (dpa) - Die am Montag zunächst leicht negative Stimmung am deutschen Aktienmarkt hat sich gegen Handelsschluss verstärkt. Der Dax beendete den Tag mit …
Schwächelnder Dax hält sich knapp über 13.100 Punkten
Tarifabschluss: Ufo und Lufthansa einigen sich bei Cityline
Frankfurt/Main (dpa) - Die Lufthansa und die Kabinengewerkschaft Ufo können doch noch Tarifabschlüsse erzielen. Bei der Tochtergesellschaft Lufthansa Cityline haben …
Tarifabschluss: Ufo und Lufthansa einigen sich bei Cityline
Bahn stellt fast 50.000 neue Mitarbeiter ein
Die Konjunktur schwächelt, die Industrie streicht Stellen - doch die Bahn heuert neue Mitarbeiter in Massen an. Dabei ist das Staatsunternehmen quasi zum Erfolg …
Bahn stellt fast 50.000 neue Mitarbeiter ein
Milliarden für E-Auto-Batterien: EU erlaubt Förderungen
Der große E-Auto-Boom steht in Europa noch bevor. Um dafür gewappnet zu sein, dürfen einige EU-Staaten nun heimischen Firmen Milliardensummen zur Batterien-Entwicklung …
Milliarden für E-Auto-Batterien: EU erlaubt Förderungen

Kommentare