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Allianz-Vorstandschef Oliver Bäte

Weiterer Aktienrückkauf geplant

Katastrophen schmälern Gewinn der Allianz

Die Hurrikane der vergangenen Monate haben auch die Pläne der Allianz durcheinander gewirbelt: Der Münchner Konzern hat deutlich weniger Gewinn gemacht als im Vorjahres-Quartal.

München - Die Hurrikan-Serie und andere Katastrophen haben auch bei Europas größtem Versicherer Allianz deutliche Spuren hinterlassen. Im dritten Quartal fiel der operative Gewinn mit 2,5 Milliarden Euro rund 17 Prozent geringer aus als ein Jahr zuvor, wie der Dax-Konzern überraschend am Donnerstagabend in München mitteilte.

Für das Gesamtjahr rechnet Vorstandschef Oliver Bäte nur noch mit einem operativem Ergebnis „in der oberen Hälfte der Zielspanne“ von 10,3 bis 11,3 Milliarden Euro. Im Sommer hatte das Unternehmen noch das „obere Ende“ angepeilt. Analysten hielten dies auch zuletzt noch für realistisch. Jetzt will das Management die Aktionäre mit einem weiteren Aktienrückkauf über bis zu zwei Milliarden Euro bei Laune halten.

Am Aktienmarkt hielt sich die Reaktion auf die Neuigkeiten in Grenzen. Im nachbörslichen Handel legte der Allianz-Kurs zuletzt um ein halbes Prozent im Vergleich zum Schluss des Xetra-Hauptgeschäfts zu.

Hauptgrund für den Gewinnrückgang im Sommer waren Zerstörungen als Folge von Naturereignissen wie die Hurrikane „Harvey“, „Irma“ und „Maria“. Insgesamt muss die Allianz in den Monaten Juli bis September den Angaben zufolge für Naturkatastrophen-Schäden in Höhe von 529 Millionen Euro geradestehen. Unter dem Strich sank der Quartalsgewinn um 17 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro.

dpa

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