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Das große Erdbeben in China kostete viele Menschenleben.

Katastrophenschäden werfen Munich Re zurück

München - Erbeben und Unwetter, Katastrophen, die die Welt Anfang dieses Jahres in Atem hielten und viele Menschenleben kosteten, haben beim Rückversicherer Munich Re für schlechte Quartalszahlen gesorgt.

Den weltgrößten Rückversicherer Munich Re haben die Schadensbelastungen aus Erdbeben und Unwetter im ersten Quartal stark zurückgeworfen. Im Vergleich zum krisengeschüttelten Vorjahresquartal legte der Gewinn unter dem Strich zwar überraschend stark um elf Prozent auf 482 Millionen Euro zu, wie der Dax-Konzern am Freitag in München mitteilte.

Im Schlussquartal 2009 hatte der Gewinn allerdings noch 760 Millionen Euro betragen. Im Gesamtjahr 2010 will die Munich Re weiterhin über zwei Milliarden Euro verdienen. Finanzvorstand Jörg Schneider bezeichnete dieses Ziel angesichts der hohen Schadensbelastung jedoch als “zunehmend ambitioniert“. So könnte der Untergang der Ölplattform “Deepwater Horizon“ im Golf von Mexiko im April bei der Munich Re mit einem niedrigen dreistelligen Millionen-Euro-Betrag zu Buche schlagen.

Im ersten Quartal hatte die Munich Re bereits wegen des Erdbebens in Chile, des Wintersturms “Xynthia“ über Europa und anderer Naturkatastrophen Schäden von 700 Millionen Euro verkraften müssen.

dpa

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