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Der Preisanstieg für Wohnimmobilien setzt sich unvermindert fort.

München nicht an der Spitze 

Kaufpreise galoppieren Mieten in Deutschland davon - Diese Stadt ist besonders betroffen

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Kaufpreise für Immobilien in Deutschland sind rasant und stark gesteigen. Eine Stadt ist besonders betroffen - und es ist nicht München. 

München - Der Preisanstieg für Wohnimmobilien setzt sich unvermindert fort – insoweit bestätigen die Daten des Verbands deutscher Pfandbriefbanken (vdp), über die die Zeitschrift Finanztest berichtet, den anhaltenden Trend am Immobilienmarkt. Demnach haben vor allem in den Metropolen die Preise für Eigentumswohnungen im vergangenen Jahr im zweistelligen Prozentbereich angezogen.

Auffällig ist aber, dass ausnahmsweise mal nicht München an der Spitze dieser Entwicklung liegt, sondern die Bundeshauptstadt Berlin. Dort sind Wohnungen von Ende 2016 bis Ende 2017 im Schnitt um 15,6 Prozent teurer geworden. Auf den Plätzen folgen Frankfurt/Main (12,5 Prozent), Hamburg (11,4 Prozent), Stuttgart (11,3 Prozent) sowie Köln (10,8 Prozent). In München lag der Preisanstieg bei 9,6 Prozent. Das bedeutet allerdings nicht, dass die Wohnungen in der Stadt plötzlich erschwinglich würden – vielmehr ist der schwächere Anstieg der deutlich höheren Basis geschuldet. So kostet der Quadratmeter in guter Wohnlage und mit guter Ausstattung in Berlin 4340 Euro, in München liegt der Preis dagegen bei 6850 Euro – immer noch der Spitzenwert in Deutschland.

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Video: Ab wann rechnet sich eine Eigentumswohnung?

Preise stiegen in zehn Jahren um über 140 Prozent

Wie drastisch der Preisanstieg im Langfristvergleich zu Buche schlägt, zeigt eine Auswertung des Portals Immowelt. Demnach sind die Preise in München in den letzten zehn Jahren um 141 Prozent auf 7070 Euro pro Quadratmeter gestiegen. Im Umkehrschluss bedeutet das: Der Quadratmeter kostete 2008 noch 2930 Euro.

Obwohl die Mieten in dieser Zeit ebenfalls stark angestiegen sind, hat der anhaltende Boom dafür gesorgt, dass sich das Verhältnis von Kaufpreisen und Mieten deutlich verschlechtert habe. Früher galten Wohnungen als teuer, wenn sie für mehr als 20 Jahresmieten ohne Betriebskosten gekauft wurden. Heute gingen sie laut Finanztest teilweise für das 30-Fache der Jahresmiete weg. Das gilt nicht nur in Berlin, Hamburg und München – sondern auch in kleineren Städten wie Regensburg. Der Finanztip-Rat: Übersteigt der Wert einer Wohnung das 25-Fache der Jahresmiete, rechnet sich der Kauf nur, wenn ihr Wert künftig steigt. „Mehr als das 30-Fache sollten Sie auch in Großstädten nicht akzeptieren.“

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