+
Die HRE-Manager

Hypo Real: Regierung verhindert hohe Boni

Berlin - Die Bundesregierung hat offenbar höhere Bonuszahlungen an die Mitarbeiter der inzwischen verstaatlichten Bank Hypo Real Estate (HRE) verhindert.

Die Bundesregierung habe sich zusammen mit dem Bankenrettungsfonds SoFFin für eine Kappung der ursprünglich geplanten Bonuszahlungen auf 25 Millionen Euro eingesetzt, berichtet das “Handelsblatt“ mit Bezug auf Unternehmenskreise. Ursprünglich sollen Zahlungen bis zu 35 Millionen Euro im Gespräch gewesen sein.

Bonuszahlungen trotz Verlusten

Im Aufsichtsrat der HRE seien die Zahlungen allerdings unumstritten gewesen, berichtet die Zeitung weiter. Die Bank habe vor allem den Abgang von Spitzenkräften im USA-Geschäft befürchtet, falls die Boni nicht gezahlt würden. Die Boni waren den Angaben zufolge für das vergangene Jahr gezahlt worden, in dem die Bank noch einen Verlust von 2,2 Milliarden Euro vor Steuern verbucht hatte. Politiker von Koalition und Opposition hatten daran massive Kritik geübt. Das Bundesfinanzministerium hatte die Zahlungen jedoch als Ausgleich für die hohe Arbeitsbelastung der Bankmanager verteidigt.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Dax schließt etwas leichter
Frankfurt/Main (dpa) - Die Anleger am deutschen Aktienmarkt haben sich auch am Freitag vorwiegend zurückgehalten. Wie schon während der vergangenen zwei Handelstage …
Dax schließt etwas leichter
Zwei Milliarden Euro Schaden wegen Rastatter Bahnsperrung
Rastatt/Berlin (dpa) - Der Einbruch der Bahn-Tunnelbaustelle in Rastatt und die folgende Sperrung der Rheintalbahn haben nach einer Studie einen volkswirtschaftlichen …
Zwei Milliarden Euro Schaden wegen Rastatter Bahnsperrung
Stickoxid-Messstationen sollen überprüft werden
In vielen deutschen Städten werden hohe Stickstoffdioxidwerte gemessen. Doch sind die Werte korrekt? Die EU sagt: ja. Die Verkehrsminister wollen die Messungen …
Stickoxid-Messstationen sollen überprüft werden
VW-Abgasskandal: KBA muss Umwelthilfe Akteneinsicht gewähren
Erfolg für die Deutsche Umwelthilfe: Das Kraftfahrtbundesamt muss Schriftverkehr mit VW im Zusammenhang mit der Rückrufaktion im Abgasskandal herausgeben. Das Amt hatte …
VW-Abgasskandal: KBA muss Umwelthilfe Akteneinsicht gewähren

Kommentare