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Ärzte demonstrieren in Köln.

Keine Einigung bei Tarifverhandlungen für Ärzte

Köln - Die Tarifverhandlungen für die Ärzte an kommunalen Krankenhäusern sind am Mittwoch ergebnislos vertagt worden. Sie fordern mehr Gehalt und bessere Bezahlung von Bereitschaftsdiensten.

Arbeitnehmer-Vertreter und die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände wollen am Freitag erneut um eine Lösung ringen. “Noch immer müssen dicke Steine aus dem Weg geräumt werden“, erklärte VKA-Verhandlungsführer Joachim Finklenburg am Abend. Die Verhandlungen begannen bereits am Montag und sollen Freitag (10.00 Uhr) in Düsseldorf fortgesetzt werden.

Die Medizinergewerkschaft Marburger Bund verlangt für die 55.000 Ärzte an rund 800 kommunalen Kliniken eine lineare Gehaltserhöhung um fünf Prozent und Verbesserungen bei der Vergütung des ärztlichen Bereitschaftsdienstes in der Nacht, am Wochenende und an Feiertagen. Die VKA bietet den Ärzten eine Gehaltserhöhung von 2,3 Prozent bei einer Laufzeit von 26 Monaten an. Gewerkschaftssprecher Hans-Jörg Freese wies am Mittwochmittag darauf hin, dass die Ärzte mit ihren Warnstreiks am Montag gezeigt hätten, dass ein Arbeitskampf eine Option wäre, wenn die Verhandlungen nicht zum Erfolg geführt würden.

DAPD

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