Zu große Risiken

Burger King und Franchiser weiter uneins

München - Die Verhandlungen zwischen Burger King und dem umstrittenen Franchiser Yi-Ko über eine Lösung für die 89 geschlossenen Schnellrestaurants sind zunächst gescheitert.

„Wir bedauern - vor allem mit Blick auf die Mitarbeiter - dass die Verhandlungen bislang noch zu keinem Ergebnis geführt haben“, sagte ein Burger-King-Sprecher am Mittwoch in München.

In der Kürze der Zeit und mangels ausreichender Informationen sei es nicht möglich gewesen, „die potenziellen Risiken in der ehemaligen Yi-Ko abzuschätzen“. Man werde weiter versuchen, eine Lösung für die rasche Wiedereröffnung der Restaurants und die Sicherung der rund 3000 Arbeitsplätze zu finden. Die Anwaltskanzlei, die den Franchiser vertritt, war zunächst nicht zu erreichen.

Burger King hatte seinem größten deutschen Franchisenehmer Yi-Ko im November fristlos gekündigt und den Schritt auch mit Vertragsverstößen begründet. Weil die Fast-Food-Kette Yi-Ko die Nutzung von Marke und Firmenlogo verbieten ließ und die Filialen auch nicht mehr belieferte, mussten sie schon bald schließen. In den vergangenen Tagen hatte sich während eines Verhandlungsmarathons zeitweise eine Einigung abgezeichnet. Nachdem nun keine Einigung zustande gekommen ist, stehen die Beschäftigten weiter vor einer ungewissen Zukunft.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Regierungschefs beraten über BER-Eröffnung
Fünfeinhalb Jahre, nachdem er eigentlich eröffnet sein sollte, wird am Hauptstadtflughafen immer noch gebaut und repariert. Heute wird mal wieder über den Zeitplan …
Regierungschefs beraten über BER-Eröffnung
US-Unternehmen übernimmt deutschen Auto-Teilehändler Stahlgruber
Der US-Autoteilehändler LKQ will den deutschen Auto-Ersatzteilehändler Stahlgruber kaufen. Noch ist die Übernahme aber nicht von den Behörden genehmigt worden. 
US-Unternehmen übernimmt deutschen Auto-Teilehändler Stahlgruber
Apple kauft Musikerkennungs-App Shazam
Apple hat den Kauf der Musikerkennungs-App Shazam bestätigt. Der Preis könnte laut Medieninformationen über 400 Millionen Dollar gewesen sein. 
Apple kauft Musikerkennungs-App Shazam
Dax resigniert vor 13.200 Punkten
Frankfurt/Main (dpa) - Am deutschen Aktienmarkt haben die Anleger zum Wochenbeginn vergeblich auf einen ersehnten Jahresendspurt gewartet. Nach einem frühen …
Dax resigniert vor 13.200 Punkten

Kommentare