Keine KfW-Kredite für Schlecker

Berlin - Die insolvente Drogeriekette Schlecker kann nach einem Zeitungsbericht ihre Hoffnungen auf Hilfe von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) begraben.

Die Kredite der KfW seien auf kleine und mittelständische Firmen ausgerichtet, Schlecker erfülle die Kriterien nicht, berichtet die “Welt am Sonntag“ unter Berufung auf Kreise des Wirtschaftsministeriums.

Nach Informationen der Zeitung hat das Ministerium dem Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz diese Position bereits mitgeteilt. Geiwitz wollte für die 12 000 Mitarbeiter der Kette, die bis Ende März ihre Jobs verlieren, eine Transfergesellschaft aufbauen, um ihnen den Übergang in andere Beschäftigungsverhältnisse zu erleichtern. Laut Unternehmen wäre dafür eine Summe von 70 Millionen Euro erforderlich.

Geiwitz hatte am Freitag über einen Sprecher erklärt, eine solche Zwischenfinanzierung mittels KfW-Kredit werde geprüft, denn die liquiden Mittel für eine Transfergesellschaft seien in der Startphase sonst nicht gegeben. Das Team des Insolvenzverwalters verhandelt mit der Gewerkschaft Verdi und Schlecker-Betriebsräten derzeit über einen Sozialplan.

dpa

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