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Portugals Ministerpräsident José Sócrates.

Keine neue Herabstufung für Portugal

Lissabon - Gute Nachricht für die Regierung im hoch verschuldeten Portugal. Das Land handelte sich vorerst keine weitere Herabstufung der Kreditwürdigkeit ein.

Zwei Tage nach der Herabstufung der Kreditwürdigkeit durch die US-Ratingagentur Fitch hat Standard & Poor's (S&P) sich diesem Schritt nicht angeschlossen.

Die amerikanische Agentur entschied, die Bewertung der Bonität Portugals unverändert zu lassen. S&P begründete dies nach portugiesischen Presseberichten vom Samstag damit, dass der von Lissabon vorgelegte Sanierungsplan voraussichtliche positive Effekte haben werde. Die Regierung von Ministerpräsident José Sócrates habe gezeigt, dass sie entschlossen sei, den Haushalt in Ordnung zu bringen.

Es bestünden Aussichten, dass die gesteckten Ziele zum Abbau des Budgetdefizits wenigstens teilweise erreicht würden. Allerdings wies die Agentur darauf hin, dass Portugal in nächster Zeit voraussichtlich nur ein schwaches Wirtschaftswachstum haben werde.

Eine spätere Herabstufung der Kreditwürdigkeit sei daher nicht ausgeschlossen. Die Agentur Fitch hatte zuvor die Bonität Portugals auf das Niveau Italiens oder Irlands herabgestuft. Sie bezeichnete den Ausblick als negativ. Portugal sei zwar in der Lage, seine Schulden zu bedienen, aber die Situation könne sich verschlechtern.

dpa

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