Keine Streiks bis einschließlich Sonntag

Frankfurt/Main - Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) wird an diesem Freitag nicht streiken, wie in Frankfurt bekannt gegeben wurde. Auch am Wochenende werde es keine weiteren Arbeitsniederlegungen geben.

Der dritte Lokführerstreik innerhalb von zwei Wochen führte zu einem Verkehrschaos auf den Straßen der Ballungszentren. Auf den Bahnhöfen war es dagegen relativ ruhig.

Der stellvertretende GDL-Vorsitzende Günther Kinscher forderte die Bahn erneut auf, ein verhandelbares Angebot vorzulegen. Die GDL hatte bis zum Vormittag den Regionalverkehr und die S-Bahnen bundesweit bestreikt und eine positive Bilanz der Aktion gezogen. Im Osten Deutschlands seien rund 85 Prozent der Züge ausgefallen.

Im Westen habe dieses Ergebnis durch den Einsatz von Beamten nicht erreicht werden können. "Dennoch stand die überwiegende Mehrheit der Züge still." Auch im Fernverkehr sei es teilweise zu Beeinträchtigungen gekommen. Die Deutsche Bahn bezweifelte den Erfolg des Streiks. Weniger als 40 Prozent der Regionalzüge und S-Bahnen seien während des neunstündigen Streiks ausgefallen. Eine Wiederaufnahme von Gesprächen zwischen GDL und Bahn zeichnete sich auch am Donnerstag nicht ab.

dpa

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