Kerosinpreis belastet LTU

- Frankfurt - Der angeschlagene Ferienflieger LTU wird wegen der Explosion der Kerosinpreise einem Bericht zufolge auch in diesem Jahr rote Zahlen schreiben. Der voraussichtliche Verlust lasse sich auf 15 bis 20 Millionen Euro veranschlagen, schrieb die "Frankfurter Allgemeine Zeitung".

Damit werde abermals die Hoffnung auf ein zumindest ausgeglichenes Ergebnis zunichte gemacht. Der Sprecher der Geschäftsführung und LTU-Anteilseigner, Jürgen Marbach, wollte die Rechnung nicht kommentieren. Er räumte aber ein, die 45 Millionen Euro Einsparungen könnten 2006 nicht in vollem Umfang realisiert werden.

Als ein Grund wurden die im Frühsommer ergebnislos abgebrochenen Verhandlungen mit den Beschäftigten zum Beispiel über den Verzicht auf das 13. Monatsgehalt genannt. Die Gespräche sollen demnächst aber wieder aufgenommen werden.

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