iPhone mit iOS14: Die Kalifornier könnten Mitte Oktober das iPhone 12 präsentieren.
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iPhone mit iOS14: Die Kalifornier könnten Mitte Oktober das von vielen Fans sehnsüchtig erwartete iPhone 12 präsentieren.

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Apple: iPhone-Hersteller arbeitet bei seinem Flaggschiff an einer Riesen-Überraschung

  • Thomas Schmidtutz
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Apple könnte am 13. Oktober das neue iPhone 12 präsentieren. Doch hinter den Kulissen arbeitet der Konzern bereits an einem Nachfolger. Es könnte eine Mega-Überraschung werden.

München - Apple* hat auf seinem jüngsten Event Mitte September neue iPads vorgestellt, neue Versionen der Apple Watch.* Aber ausgerechnet das am meisten erwartete Produkt fehlte – das iPhone 12. Doch am 13. Oktober dürften die Kalifornier Bloggern zufolge ihr neues Flaggschiff wohl enthüllen, Bestellungen sollen ab 16. Oktober möglich sein, der Verkauf soll am 23. Oktober starten.

Insgesamt soll es vier Versionen vom iPhone 12 geben, zwei Basis-Varianten mit 5,4 und 6,1-Display und die Premium-Varianten iPhone 12 Pro mit 6,1 und dem mit 6,7 Zoll bislang größten Bildschirm in der iPhone-Geschichte. Die Preise könnten je nach Modell und Ausstattung zwischen 649 und 1349 Dollar liegen. Der Leaker Apple Lab sieht die Preise sogar noch höher. Danach könnte es künftig bei  699 Dollar losgehen. Das Topmodell soll bei happigen 1449 Dollar liegen.

Aber Apple arbeitet längst an künftigen iPhone-Generationen. Dabei hat das Unternehmen womöglich eine faustdicke Überraschung in der Pipeline. Apple arbeite an einem faltbaren iPhone, berichtete der Leaker Ice Universe auf der chinesischen Plattform Weibo. Danach habe Apple beim koreanischen Elektronik-Riesen Samsung „eine große Zahl“ von faltbaren Displays geordert. Seit Jahren beliefert der Konzern Apple mit Smartphone-Displays fürs iPhone.

Apple: Samsung könnte Klapp-Displays liefern

In der Vergangenheit hatte es mehrfach Spekulationen über einen möglichen Einstieg von Apple in den Markt für faltbare Smartphones gegeben. Samsung ist einer der wichtigsten Zulieferer der Kalifornier. Das Unternehmen hatte 2019 mit dem Galaxy Fold erstmals ein Handy mit Ausklapp-Bildschirm präsentiert, sich dabei aber eine blutige Nase geholt.

Tester klagten reihenweise über kaputte Displays und Probleme beim Klapp-Mechanismus. Der Konzern musste den Marktstart verschieben. Im vergangenen Februar nahm Samsung mit dem Galaxy Z Flip einen neuen Anlauf. Auch Wettbewerber wie Huawei oder Motorola haben inzwischen ähnliche Geräte am Start.

Auch Apple beschäftigt sich seit längerem mit faltbaren Smartphones. Nun verdichten sich die Vorzeichen, dass der Konzern ernst macht. Erst Anfang des Jahres war ein Apple-Patent aufgetaucht, dass einen Klapp-Mechanismus für ein Smartphone schützen soll. Bereits zuvor hatte es Berichte gegeben, wonach Apple mit LG Display an einer passenden Lösung arbeiten könnte. Jetzt könnte der Konzern bei der Entwicklung eines möglichen Klapp-iPhones einen Gang hochschalten.

*Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen Digital Redaktionsnetzwerks.

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