KfW: Entwicklungshilfe meist erfolgreich

- Frankfurt - Die Entwicklungshilfe der staatseigenen KfW-Bank im Auftrag der Bundesregierung ist immer erfolgreicher. In den vergangenen zwei Jahren erreichten drei Viertel aller von der KfW-Entwicklungsbank geförderten Projekte ihr Ziel. Von 127 finanzierten Vorhaben mit einem Volumen von 1,2 Milliarden Euro in den Jahren 2002 und 2003 hatten 94 Erfolg.

<P>Nur zehn Projekte waren unzureichend. So lautet das Ergebnis einer internen Prüfung. "Das zeigt das hohe Maß an Effizienz und Effektivität", sagte Bundesentwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul. 80 Prozent der KfW-Gelder stammen aus dem Bundeshaushalt. Damit werden Investitionen und Aufklärungskampagnen finanziert. Kein einziges Projekt sei ein völliger Fehlschlag gewesen. "In Afrika ist das beste Ergebnis erzielt worden, das widerspricht vielen Vorurteilen. Afrika ist nicht der verlorene Kontinent."</P><P>Erhebliche Fortschritte wurden bei der Aids-Bekämpfung, dem Schwerpunkt der Projekte 2002/2003, auf dem Schwarzen Kontinent gemacht. Besonders erfolgreich war auch die Vergabe von Kleinstkrediten an arme Menschen. Regional gesehen waren Projekte in Afrika sowie im Kaukasus und auf dem Balkan besonders wirksam. In Bangladesch und Pakistan war die Erfolgsquote am schlechtesten.</P><P>Die Bank finanzierte unter anderem Projekte für die Gesundheit, Bildung, Strom- und Trinkwasserversorgung, Abwasserentsorgung und im Finanzsektor. Eine höhere Erfolgsquote sei wegen der zahlreichen Risiken nicht erreichbar. Die schwierige kulturelle, politische und wirtschaftliche Situation erschwere die Arbeit. </P><P>2004 habe die KfW-Entwicklungsbank Projekte mit einem Volumen von 1,6 Milliarden Euro angestoßen. Davon stammten 1,1 Milliarden Euro aus dem Bundeshaushalt. </P>

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