Kirch: Durchsuchungen

- München - Im Zusammenhang mit der Insolvenz der einstigen Kirch-Gruppe hat die Staatsanwaltschaft München mehrere Objekte in Deutschland und der Schweiz durchsucht. Die Aktion habe sich gegen eine größere Zahl von Beschuldigten gerichtet und umfasste insgesamt 13 Objekte an drei Orten, teilte die Staatsanwaltschaft München mit. Hintergrund sei der Verdacht auf Untreue sowie Bankrottstraftaten. Beteiligt waren sechs Staatsanwälte und rund 30 Kriminalbeamte.

<P>Unter anderem gehe es um zwei Beraterverträge in der Größenordnung von insgesamt acht Millionen Euro. Gegenstand der Durchsuchungen seien zudem mehrere, dem Aktiengesetz widersprechende Darlehensvergaben mit einem Mindestschaden von gegenwärtig 50 Millionen Euro gewesen, hieß es.</P><P>Wie "Spiegel online" berichtet, sei unter anderem ein Beratervertrag zwischen Kirch-Media und dem langjährigen Kirch-Anwalt und -Intimus Joachim Theye Gegenstand der Ermittlungen. Auch ein Beratervertrag zwischen Kirch-Media und Kirch-Sohn Thomas interessiere die Staatsanwaltschaft.<BR></P>

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