Kirch-Sohn soll 150 Millionen Euro zahlen

- München - Der Insolvenzverwalter von Kirch-Media macht nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" Ernst mit der Rückforderung der diversen Millionen-Darlehen, die noch kurz vor der Pleite aus Leo Kirchs Firmenimperium geflossen sein sollen. Der Sohn des einstigen Medienmoguls, Thomas Kirch, habe jetzt von Insolvenzverwalter Michael Jaffe, die schriftliche Aufforderung erhalten, rund 150 Millionen Euro zurückzuüberweisen.

<P>Einer internen Dokumentation zufolge habe Thomas Kirch allein im Jahr 2002 ohne jeden Darlehensvertrag knapp sieben Millionen Euro für seine Verpflichtungen als Gesellschafter der Einkaufssenderkette Hot Networks erhalten, berichtet der "Spiegel" weiter. </P><P>Das Nachrichtenmagazin "Focus" meldete unterdessen vorab, die Staatsanwaltschaft München prüfe alle Verträge, mit denen Leo Kirch die umstrittene Beratertätigkeit von namhaften Politikern, Anwälten und Wirtschaftsprüfern für sein Firmenimperium honoriert habe. "Wir untersuchen in über zehn Fällen, ob Untreue oder Konkursdelikte seitens Kirchs vorliegen", zitiert "Focus" den Leitenden Oberstaatsanwalt Christian Schmidt-Sommerfeld.<BR><BR></P>

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