Klinikärzte wollen mehr Geld

Berlin - Die Ärzte in Krankenhäusern möchten mehr verdienen. Die Tarifverhandlungen für die Klinikärzte gehen heute in die zweite Runde. Die Vorstellungen zwischen Angestellten und Arbeitgeber gehen jedoch weit auseinander.

In Köln hat am Dienstag die zweite Tarifrunde für die 50 000 Ärzte an kommunalen Krankenhäusern begonnen. Beide Seiten schlossen eine rasche Einigung aus - dafür lägen die Positionen zu weit auseinander. Der Marburger Bund (MB) fordert für die Arbeitnehmer eine Gehaltserhöhung von 6 Prozent und eine bessere Bezahlung der Bereitschaftsdienste. Nach Darstellung der Arbeitgeber ergäbe das zusammengerechnet ein Lohnplus von 9,5 Prozent.

“Diese Forderung ist für die Krankenhäuser nicht vorstellbar“, sagte Joachim Finklenburg, der Verhandlungsführer für die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA), der Nachrichtenagentur dpa. “Unsere Spielräume sind äußerst gering. Wir haben höchstens einen Spielraum von 1,5 Prozent nach oben.“ MB-Verhandlungsführer Lutz Hammerschlag sagte der dpa, es gehe der Ärztegewerkschaft vor allem auch um eine bessere Regelung der belastenden Bereitschaftsdienste.

dpa

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