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Die Pilotenvereinigung Cockpit wirft Ryanair vor zu wenig Extratreibstoff einzuplanen

Drei Notlandungen wegen Spritmangels

Knausert Ryanair beim Kerosin?

Frankfurt/Main - Nach drei Notlandungen von Ryanair-Maschinen in Spanien hat die Pilotenvereinigung Cockpit Einsparungen beim Treibstoffvorrat auf Kosten der Sicherheit kritisiert.

Bei Ryanair und anderen Fluglinien wachse der Druck auf die Piloten, “keinen Extratreibstoff mehr über das gesetzliche Minimum hinaus zu tanken“, sagte Cockpit-Sprecher Jörg Handwerg am Donnerstag in Frankfurt am Main und bestätigte einen Bericht der “Financial Times Deutschland“. Beim Treibstoff böten Vorschriften allein aber nicht immer ausreichend Sicherheit.

Nun müsse sich die Überwachungsbehörde darüber Gedanken machen, “dass eine Fluggesellschaft an einem Tag dreimal eine Luftnotlage erklären muss, weil sie zu wenig Treibstoff an Bord hat“, sagte Handwerk weiter. Hier sei ein Fehler im System zu vermuten.

Ryanair erklärte, das Unternehmen unterstützte die Untersuchungen zu den drei Notlandungen in Valencia am 26. Juli. Wegen eines schweren Unwetters hätten die Maschinen zunächst im Zielgebiet kreisen müssen. Sie hätten dann die sofortige Landung beantragt, nachdem die Kerosinmengen an Bord ein Minimum erreicht hätten.

dapd

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