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Knipsen und Quatschen: Die aktuellen Fotohandys im Test

- Handys zählen zu den liebsten Spielzeugen der Deutschen. Fast jeder hat mittlerweile eins. Dabei leisten die kleinen Begleiter immer mehr. Vor allem bei Jugendlichen voll im Trend: Mobiltelefone mit integrierter Digitalkamera. Die Stiftung Warentest hat 16 aktuelle Geräte untersucht.

<P>Der Test</P><P>Die Ingenieure der Stiftung haben die Fotohandys in folgenden Unterkategorien bewertet:</P><P> Telefonieren (z.B. Sprachqualität)<BR> Textnachrichten (SMS) (Schreiben, Empfang)<BR> Fotofunktion (Display-Qualität, Fotos aufnehmen)<BR> Akkubetrieb (z.B. Leistungsfähigkeit)<BR> Benutzerführung (Anleitung, Menüführung)<BR> Haltbarkeit (z.B. Verarbeitung)<BR> Vielseitigkeit (Bürofunktionen, Spiele)</P><P>Aus diesen Einzelbewertungen haben die Tester ein Gesamturteil für jedes Gerät abgeleitet, das in der Tabelle unten aufgelistet ist. Die Detailergebnisse in den einzelnen Unterkategorien können in der aktuellen Mai-Ausgabe der Zeitschrift "Test" nachgelesen werden.<BR>Preisklasse um 300 Euro</P><P>In diesem Segment buhlen fünf Mobiltelefone mit Fotoapparat um die Gunst der Käufer. Das Qualitätsurteil "gut" vergaben die Tester an das Alcatel OT 735 (279 Euro), das Nokia 3200 (269 Euro) und das Siemens MC60 (289 Euro). Besonders gelobt wird in dem Testbericht das Alcatel: Es hat beim Verschicken und Empfangen von Textnachrichten am besten abgeschnitten. Allerdings lässt die Fotofunktion wegen des kleinen Displays zu wünschen übrig.</P><P>Die Geräte Sagem MY V-65 (299 Euro) und Motorola V300 (250) bekamen ein "befriedigend". Dabei hat das Motorola vor allem wegen seiner umständlichen Benutzerführung an Punkten eingebüßt. So seien die gespeicherten Fotos auf Anhieb nur schwer zu finden, monieren die Tester.</P><P>Preisklasse um 400 Euro<BR>In diesem Segment hat die Stiftung Warentest acht Geräte mit Kamera untersucht. Das Nokia 6220 (420 Euro), mit dem der Nutzer auch Radio hören kann, bekam mit der Note 2,1 das insgesamt beste Gesamturteil. Dicht dahinter folgt der etwas billigere Testzweite, das LG G7050 (350 Euro), das allerdings beim Fotografieren besser abschneidet als das Nokia. Auf den Plätzen drei bis vier liegen das Sony Ericsson Z600 (370 Euro) und das Samsung X600 (350 Euro). Letztgenanntes Gerät ist mit 79 Gramm nicht nur das leichteste der untersuchten Handys, es bietet als Einziges auch einen Blitz. Rings um die Linse sind Leuchtdioden angebracht, die beim Knipsen für Helligkeit sorgen sollen.</P><P>Von den anderen Geräten in dieser Preisklasse ist noch das Nokia 3660 (370 Euro) hervorzuheben, das insgesamt ein "befriedigend" erhalten hat. Die Tester kamen zu dem Schluss, das es in puncto "Vielseitigkeit" am meisten kann: Bürofunktionen und Spiele sorgen für einen hohen Gebrauchs- und Unterhaltungswert.</P><P>Preisklasse um 500 Euro<BR>In der obersten Preisklasse hat die Stiftung Warentest drei Geräte begutachtet. Das Samsung E700 (480 Euro) bekam das beste Ergebnis, gefolgt vom teuersten getesteten Telefon, dem Nokia 6600 (590 Euro), und dem Sharp GX (500 Euro). Für Fotoknipser ist das Sharp die beste Wahl: In der Kategorie "Fotografieren" belegte es mit Abstand den ersten Platz. Dabei überzeugt vor allem das hoch auflösende, scharfe Display.<BR>Preise & Kostenfalle</P><P>Bei den hier angegebenen Preisen handelt es sich um die reinen Gerätepreise. Erwirbt der Verbraucher das Telefon zusammen mit einem Vertrag bei einem Mobilfunkunternehmen, bekommt er es erheblich günstiger. Bei T-Mobile beispielsweise gehen das Siemens MC60 und das Motorola V300 schon für einen Euro her. Bei Vodafone gibt es unter anderem das Sagem MY V-75 für neun Euro und das Nokia 6220 für 49 Euro.</P><P>Grundsätzlich kostet ein Fotohandy nicht mehr als ein Gerät ohne Kamera. Der Grund dafür liegt nach Ansicht der Stiftung Warentest auf der Hand: "Natürlich hoffen die Anbieter, dass die zum Teil erheblichen Preisnachlässe durch massenhaft per Multimedia-Mail (MMS) verschickte Fotos wieder hereinkommen." Eine solche MMS kostet bis zu 1,29 Euro.<BR>Preisbewusste Verbraucher können allerdings günstiger davonkommen: Die Fotos lassen sich auch per Kabel- oder Infrarotverbindung auf den Computer laden und dann per E-Mail versenden.</P>

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