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Der Bremsen-Spezialist Knorr-Bremse rechnet damit, dass die Produktion im kommenden Jahr ansteigt.

Knorr-Bremse sieht Tiefpunkt überwunden

Budapest/München - Der Bremsen-Spezialist Knorr-Bremse sieht den Tiefpunkt der Wirtschaftskrise überwunden.

Bereits im kommenden Jahr sei mit einem Anstieg der Produktion zu rechnen, sagte Vorstandschef Raimund Klinkner laut der Nachrichtenagentur MTI am Freitag im ungarischen Kecskemet. Allerdings werde es drei bis vier Jahre dauern, bis wieder so viel produziert werde wie vor der Krise. Im vergangenen Jahr kam der Konzern mit weltweit 15 000 Beschäftigten auf einen Umsatz von 3,38 Milliarden Euro.

In Ungarn fertigt Knorr-Bremse derzeit in seinem Werk in Kecskemet mit 750 Mitarbeitern pneumatische und elektronische Bremssysteme. In der Hauptstadt Budapest betreibt das Unternehmen ein Forschungs- und Entwicklungszentrum mit 120 Mitarbeitern.

Im Frühjahr 2010 soll zudem ein neues Werk in Budapest in Betrieb gehen, in dem Elemente für Bremssysteme von Schienenfahrzeugen gefertigt werden. Für die Produktionsstätte mit künftig rund 800 Mitarbeitern sind Investitionen von rund 43 Millionen Euro vorgesehen, das Richtfest wurde im Mai gefeiert.

dpa

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