So kommen Sie legal an Musik aus dem Internet

- Musik gibt es auch im Internet in der Regel nicht geschenkt. Gerade bei namhaften Interpreten und aktuellen Hits gilt: "Bei allem, was umsonst oder ungewöhnlich billig angeboten wird, sollte man skeptisch sein", rät Volker Zota vom Fachmagazin "c't". Denn dann handelt es sich oft um Angebote, die Urheberrechte von Künstlern oder Musikindustrie verletzen.

Manche ausländischen Angebote wie das in Russland beheimatete Musik-Portal All of mp3 (www.allof\-mp3.com) seien zwar mitunter günstig, dürften in Deutschland aber nicht genutzt werden, warnt der Experte.

Hier steht über ein Dutzend legaler Musikportale zur Verfügung. Dort kostet ein Lied in der Regel rund einen Euro, ein Album zwischen sieben und zwölf Euro.

Diese Zeitung kooperiert mit One4Music. Das größte deutsche Portal ist Musicload (www.musicload.de), das die Deutsche Telekom betreibt. Weitere Angebote werden von der Musikindustrie, Internetanbietern oder Einzelhandelsketten betrieben, zum Beispiel: AOL Music Connect Europe von Sony Medion Music Freenet Media Markt Napster existiert noch, hat aber außer dem Namen nichts mit dem früheren Angebot zu tun. Während die Nutzer von Napster ursprünglich ihre Musik getauscht haben, handelt es sich jetzt um ein herkömmliches Musikportal wie die anderen genannten. Apple betreibt das Portal iTunes. Dies richtet sich insbesondere an die Nutzer der Apple-Abspielgeräte wie den iPod. Wer die Dateien mit anderen Geräten anhören will, kann Probleme bekommen.

Das gilt grundsätzlich für Musik aus dem Internet. Die Dateien enthalten eine Kopierschutz-Technik namens DRM, die zum Beispiel regelt, wie oft sie kopiert und auf wie vielen Computern sie gespeichert werden dürfen. Das kann ­ je nach Abspielgerät ­ zu Komplikationen führen.

Deshalb empfiehlt Experte Zota, vor jedem Herunterladen die Bedingungen zu kontrollieren und beim Kauf eines Abspielgerätes darauf zu achten, dass es für die Formate der am häufigsten genutzten Portale geeignet ist. Sollte ein Gerät das Dateiformat nicht akzeptieren, hilft noch der Umweg über den Computer. Bislang dürfen die Dateien grundsätzlich auf CD gebrannt werden. Dabei lassen sie sich in ein anderes Format umwandeln.

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