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Alexander Weber.

Elektro, Hybrid, Benzin?

Kommentar zum Diesel-Aus: Erst die taugliche Alternative bieten

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Am Dienstag hat VW-Chef Matthias Müller angekündigt, dass die Dieseltechnologie bei Autos wohl keine Zukunft mehr hat. So einfach geht das aber nicht, findet Merkur-Redakteur Alexander Weber.

Dieselfahrer brauchen in Deutschland schon seit geraumer Zeit gute Nerven: Läuft der Motor selbst auch problemlos, langlebig und spritsparend, sorgt die große Politik immer häufiger für Überraschungen: Was eben noch als Fahrzeug mit geringem CO2-Ausstoß gelobt und deshalb vom Staat steuerlich gefördert wurde, ist binnen kürzester Zeit zur Stickoxid-Dreckschleuder mutiert, für die ohne teure Nachrüstung viele Innenstadtbereiche zu Tabuzonen geworden sind.

Nach der Forderung des Umweltbundesamtes von letzter Woche, Benzin- und Diesel-getriebene Fahrzeuge bis 2050 vollständig aus dem Verkehr zu ziehen, stellt nun VW-Chef Müller die Zukunft des Selbstzünders generell infrage. Mag sein, dass das Zeitalter der Verbrennungsmotoren zu Ende geht beziehungsweise zu Ende gehen muss: So lange aber keine adäquaten Alternativen etwa für die Millionen Langstrecken-Pendler zur Verfügung stehen, darf man die bewährten Motoren nicht vom Markt nehmen. 

Die Fehler der Energiewende – bestehende Kraftwerke schon stillzulegen, bevor das Stromnetz für Wind und Sonnenstrom entsprechend ertüchtigt wurde – , dürfen sich auf den Straßen nicht wiederholen. Also: bevor der Diesel madig gemacht und in Rente geschickt wird, muss der Elektroantrieb erst alltagstauglich werden.

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