Kommunale Arbeitgeber machen kein neues Tarifangebot

Berlin - Die kommunalen Arbeitgeber wollen in der nächsten Verhandlungsrunde im Tarifstreit des öffentlichen Diensts am Montag ihr Angebot nicht verbessern.

"Angesichts der völligen Unbeweglichkeit der Gewerkschaften kann ich mir ein neues Angebot unserer Seite nicht vorstellen", sagte der Verhandlungsführer und Präsident des Verbands kommunaler Arbeitgeber, Thomas Böhle, der "Rheinischen Post" (Samstag). Ein Durchbruch hänge von der Kompromissbereitschaft der Gewerkschaften ab. "Dazu müssen sie ihre Forderung überdenken und auch die Punkte Arbeitszeitverlängerung und stärkere Leistungsdifferenzierung einbeziehen."

Zuvor hatte bereits Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU), der den Bund vertritt, ein neues Angebot abgelehnt. Bei den Verhandlungen geht es nur um die Beschäftigten von Bund und Kommunen. Die Gewerkschaften ver.di und dbb Tarifunion fordern für die 1,3 Millionen Tarifangestellten acht Prozent mehr Lohn, mindestens aber 200 Euro im Monat. Die Arbeitgeber bieten bislang für zwei Jahre und verteilt auf drei Schritte fünf Prozent bei gleichzeitiger Verlängerung der Arbeitszeit.

     

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