Konzernumbau bei Siemens trifft auch die unteren Führungsebenen

München - Siemens-Chef Peter Löscher will laut einem Medienbericht nach der Verkleinerung des Konzernvorstandes auch die nachfolgende Führungsebene radikal umbauen. Wie die "Wirtschaftswoche" berichtet, müssen sich die rund 70 Bereichsvorstände und Geschäftsgebietsleiter innerhalb des Unternehmens neu bewerben.

Viele müssten sich mit weniger machtvollen Posten zufrieden geben. Löscher habe bereits eine externe Personalagentur damit beauftragt, Gespräche mit den betroffenen Managern zu führen. Wie das Nachrichtenmagazin "Focus" berichtete, soll ab Januar 2008 im Unternehmen auch eine neue Geschäftsordnung gelten, die dem Vorstandsvorsitzenden mehr Macht verleiht. So könnten Top- Manager künftig vom Vorstand "auf Vorschlag des Vorstandsvorsitzenden" ernannt und abberufen werden. Diese Klausel ist laut "Focus" neu und gilt sogar für die Länder-Chefs sowie die Finanzchefs der großen drei Geschäftsbereiche Industrie, Energie und Medizintechnik. (dpa/lby)

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