Kooperation von Premiere und arena rückt näher

München/Bonn - Noch vor dem Start der neuen Bundesliga-Saison könnte die geplante Kooperation zwischen den Bezahlsendern Premiere und arena unter Dach und Fach gebracht werden. Das Bundeskartellamt hat nach Angaben einer Sprecherin keine grundsätzlichen Bedenken mehr gegen den neuen Entwurf einer Zusammenarbeit zwischen den Unternehmen.

Allerdings müssten noch einige Punkte angepasst werden. "Derzeit liegt der Ball wieder bei den Unternehmen", sagte der Präsident der Wettbewerbsbehörde, Bernhard Heitzer, der "Süddeutschen Zeitung" (Donnerstag). Bei dem Verfahren rechnet er schon Mitte Juli mit einer Entscheidung.

Arena und Premiere hatten sich im Februar auf eine Zusammenarbeit beim Vertrieb der Fußball-Bundesliga verständigt. Das Kartellamt äußerte jedoch Bedenken und blockierte das Vorhaben. Die Unternehmen wurden aufgefordert, ihre Kooperationsvereinbarung zu überarbeiten.

Für den Geschäftserfolg von Premiere ist die Zusammenarbeit mit mit seinem Erzrivalen arena von entscheidender Bedeutung. Der Neuling hatte Premiere zuvor in einem spektakulären Bieterwettbewerb die Bundesliga-Rechte weggeschnappt. Für beide Unternehmen ergab sich aber das Problem, dass arena die Rechte, Premiere aber die technischen Plattformen und die Kundenbasis hatte.

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