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Der ehemalige Deutsche-Bank-Chef Hilmar Kopper hält eine Abwicklung der WestLB für sinnvoll.

Kopper fordert Abwicklung der WestLB

Hamburg - Der ehemalige Deutsche-Bank-Chef Hilmar Kopper hat sich für eine Abwicklung der WestLB ausgesprochen. “Niemand braucht die WestLB mehr“, sagte Kopper bei einer Podiumsdiskussion.

Man solle das angeschlagene Geldinstitut “ersatzlos abwickeln“, sagte Kopper, der auch Aufsichtsratsvorsitzender der HSH Nordbank ist. Die BayernLB hatte zuvor Gespräche über eine Fusion mit der WestLB abgebrochen. Kopper warf der WestLB vor, ihre Immobilientochter WestImmo nicht zu den angemessenen Werten in der Bilanz zu führen.

“Es wird weiter geschummelt“, sagte Kopper über die Bewertung der Tochter. Die WestLB will die WestImmo verkaufen, ist aber bisher nicht mit den Geboten zufrieden. Die EU hatte festgelegt, dass die WestLB ihre Tochter bis zum 31. Dezember 2010 veräußern muss. Der Verkauf der WestImmo ist Teil des Plans, die WestLB wie von der EU gewünscht um die Hälfte zu verkleinern. Die Bank fordert eine Verlängerung der Frist.

Kopper vertrat die Auffassung, der Wertansatz der WestImmo in den Bilanzen der WestLB sei angesichts der Kaufpreisangebote offenbar zu hoch.

dapd

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