Korruption: Siemens soll Schweigegeld gezahlt haben

München - In der Siemens-Korruptionsaffäre soll nach Medieninformationen wiederholt Schweigegeld gezahlt worden sein. Die neue Konzernführung gehe dem Verdacht nach, Gesetzesverstöße seien mit hohen Schweigegeldzahlungen vertuscht worden, berichtete die Zeitung.

Ein Siemens-Sprecher wollte sich dazu unter Verweis auf die laufenden Ermittlungen nicht äußern. Laut "SZ" sollen vor einigen Jahren an eine frühere Beraterin des Konzerns aus Syrien 350 000 Euro übergeben worden sein. Die einstige Geschäftspartnerin habe Siemens über Jahre hinweg erpresst und gedroht, in der US-Presse über illegale Praktiken auszupacken.

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