Korruptionsverdacht in China: Siemens bestätigt Ermittlungen

München - Der Elektrokonzern Siemens sieht sich mit einem neuen Korruptionsverdacht in China konfrontiert. Die chinesischen Antikorruptionsbehörden untersuchen die mögliche Verstrickung des Konzerns in einen Bestechungsfall in einem Krankenhaus in der nordostchinesischen Provinz Jilin.

Ein Siemens-Sprecher bestätigte am Dienstag einen entsprechenden Bericht der "Süddeutschen Zeitung". Die Polizei habe eine chinesische Siemens-Mitarbeiterin vorübergehend festgenommen und verhört. Sie sei inzwischen wieder auf freiem Fuß und bei Siemens vorübergehend beurlaubt, hieß es. Zum genauen Inhalt und Umfang der Vorwürfe machte der Sprecher keine Angaben.

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