Krankenstand in bayerischer Metallindustrie auf Rekordtief

München - In der bayerischen Metall- und Elektroindustrie mit rund 760.000 Beschäftigten ist die Zahl der Krankmeldungen im vergangenen Jahr auf ein Rekordtief gesunken.

Landesweit habe der Krankenstand 2008 bei 3,9 Prozent gelegen und damit so niedrig wie nie zuvor seit Beginn der Erhebung vor zwölf Jahren, teilten die bayerischen Metallarbeitgeberverbände am Montag in München mit. Im Jahr 2007 hatten sich im Durchschnitt noch 4 Prozent der Beschäftigten krankgemeldet, im Jahr zuvor 4,2 Prozent. Bereits seit dem Jahr 2001 sei ein klarer Abwärtstrend zu erkennen, sagte Verbandsgeschäftsführer Bertram Brossardt.

Grund dafür sei das gestiegene Verantwortungsbewusstsein der Beschäftigten, zudem hätten aber auch die Firmen durch Investitionen in den Arbeitsschutz dazu beigetragen. Außerdem gehe der Anteil körperlich schwerer Tätigkeiten kontinuierlich zurück. Einen direkten Zusammenhang mit der Wirtschaftskrise sehen die Arbeitgeber nicht. Der Krankenstand sinke unabhängig von den Auf- und Abschwungphasen der Konjunktur kontinuierlich, hieß es.

dpa

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