Kreditantrag von Porsche angeblich abgelehnt

München - Die bundeseigene KfW-Förderbank hat angeblich den Kreditantrag des Autobauers Porsche abgelehnt. Ein Firmensprecher  dementierte inzwischen einen entsprechenden Zeitungsbericht.

Die “Süddeutsche Zeitung“ hatte dies am Freitagabend vorab unter Berufung auf Kreise der KfW mit Sitz in Frankfurt am Main berichtet.

Die “bankenmäßige“ Prüfung des Porsche-Antrags habe ergeben, dass die Voraussetzungen für die Vergabe eines Darlehens nicht erfüllt seien, heißt es weiter in der Meldung. Porsche könne das Gesuch allerdings nachbessern, zumal darin eine mögliche Kapitalbeteiligung des Emirats Katar noch nicht berücksichtigt sei.

Unternehmenssprecher Frank Scholtys sagte der Nachrichtenagentur AP, Porsche stehe nach wie vor in Verhandlungen sowohl mit der KfW als auch der Politik. “Es ist nichts absolut nichts entschieden“, sagte er auf Anfrage. In der Vorabmeldung der Zeitung hatte es zuvor unter Berufung auf Kreise der KfW mit Sitz in Frankfurt am Main geheißen, die “bankenmäßige“ Prüfung des Porsche-Antrags habe ergeben, dass die Voraussetzungen für die Vergabe eines Darlehens nicht erfüllt seien. Porsche könne das Gesuch allerdings nachbessern, zumal darin eine mögliche Kapitalbeteiligung des Emirats Katar noch nicht berücksichtigt sei.

Endgültig über das Gesuch entscheiden muss der Lenkungsausschuss der Bundesregierung. Er kann sich theoretisch über das Votum der KfW hinwegsetzen, was aber als höchst unwahrscheinlich gilt.

SPD-Vizekanzler Frank-Walter Steinmeier hatte zuvor bereits betont, dass der Kredit über 1,75 Milliarden Euro nur bewilligt werden dürfe, wenn die KfW zu dem Ergebnis käme, dass das Darlehen zu üblichen Geschäftsbedingungen und mit der Aussicht auf Gewinn vergeben werden könne.

ap

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