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Chinas Notenbank will nach einem Medienbericht zufolge gegen die Spekulationen um den Abwärtstrend des fallenden Yuan vorgehen. Die Bank kontrolliert den Wechselkurs in Teilen und hatte die Währung im August erstmal seit 20 Jahren abgewertet. Foto: Rolex Dela Pena

Kreise: Chinas Notenbank geht gegen Yuan-Spekulationen vor

Peking (dpa) - Die Notenbank Chinas will einem Medienbericht zufolge gegen Spekulationen auf die weiter fallende Landeswährung vorgehen. Geplant sei, Finanzwetten auf eine Abwertung des Yuan zu verteuern, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg.

Sie bezieht sich dabei auf mehrere Personen, die mit der Sache vertraut sein sollen. Marktteilnehmer sollen demnach 20 Prozent der geplanten Verkäufe als unverzinsliche, einjährige Einlage vorhalten. Die Regelung solle am 15. Oktober in Kraft treten.

Die chinesische Notenbank, die den Wechselkurs des Yuan in Grenzen kontrolliert, hatte die Landeswährung am 11. August erstmals seit 20 Jahren abgewertet. An den Märkten wurde der Schritt überwiegend als Zeichen großer wirtschaftlicher Probleme gedeutet. Die Börsen, insbesondere in China, haben seither stark gelitten.

In den vergangenen Tagen wertete der Yuan aber wieder etwas auf, was auch auf Dollarverkäufe der chinesischen Notenbank zurückgeführt wurde. Dies vermindert die Devisenreserven des Landes, die mit rund 3,6 Billionen Dollar aber extrem hoch liegen.

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