+
Das britische Kreuzfahrtschiff "Queen Mary 2" am Kreuzfahrtterminal in der Hamburger Hafencity. Foto: Markus Scholz/Symbolbild

Kreuzfahrtreedereien brauchen mehr Schiffe

Berlin (dpa) - Kreuzfahrten stehen bei Urlaubern hoch im Kurs - die Reedereien könnten deutlich mehr Schiffe füllen, als derzeit verfügbar sind.

"Die Schiffe auf dem Markt sind hochausgelastet - zwischen 95 und 105 Prozent", sagte Helge Grammerstorf, National Director des Branchenverbandes Clia Deutschland, am Donnerstag bei der Vorstellung der Studie "Hochsee-Kreuzfahrtmarkt Deutschland 2015" auf der Reisemesse ITB in Berlin.

Durch die bestehende Flotte sei deshalb fast kein Wachstum mehr möglich. Im vergangenen Jahr stieg die Zahl der Passagiere aus Deutschland mit 2,3 Prozent gegenüber 2014 vergleichsweise gering.

Im laufenden Jahr kommen jedoch mit der "Aida Prima" und der "Mein Schiff 5" von Tui Cruises allein für den deutschen Markt zwei große Schiffe hinzu, weltweit sind es voraussichtlich zehn neue Schiffe. Grammerstorf ist deshalb zuversichtlich, dass das Wachstum 2016 wieder deutlich höher ausfällt: "Aufgrund des erwarteten Flottenzuwachses werden wir in diesem Jahr die Zwei-Millionen-Marke bei den Passagieren überschreiten können." 2015 unternahmen 1,81 Millionen Deutsche eine Hochseekreuzfahrt.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Griechenland-Hilfe: Deutschland macht 2,9 Milliarden Gewinn
Deutschland, Zahlmeister Europas? Der Eindruck wird gerne erweckt, aber in Sachen Griechenlandhilfe hat der Bundeshaushalt auch profitiert.
Griechenland-Hilfe: Deutschland macht 2,9 Milliarden Gewinn
Tesla verklagt Ex-Mitarbeiter wegen angeblicher Sabotage
Las Vegas (dpa) - Der US-Elektro-Autobauer Tesla will einen Ex-Mitarbeiter vor Gericht bringen, der das Unternehmen angeblich gezielt sabotiert hat. Der Beschuldigte …
Tesla verklagt Ex-Mitarbeiter wegen angeblicher Sabotage
VW-Bußgeld "größter Schadensfall der Wirtschaftsgeschichte"
Niedersachsens Landeskasse hat eine Milliarde Euro an Einnahmen verbucht. Sie stammen vom VW-Konzern und wurden als Geldbuße im Dieselskandal fällig. Doch wofür soll das …
VW-Bußgeld "größter Schadensfall der Wirtschaftsgeschichte"
General Electric steigt aus US-Leitindex Dow Jones ab
GE war einst Innovationsführer und Aushängeschild der US-Wirtschaft. Doch seit Jahren ist der über 125 Jahre alte Industrieriese eines ihrer größten Sorgenkinder. Nun …
General Electric steigt aus US-Leitindex Dow Jones ab

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.