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Rettungspaket rettet die Pleite von dem Finanzkonzern Hypo Real Estate

Der Krimi namens Finanzkrise

Die Finanzkrise gleicht einem Krimi. Eine massiver Crash konnte in letzter Sekunde abgewendet werden. Nach Expertenmeinungen könnte die Finanzkrise die Aktienmärkte jedoch weiter in Atem halten.

Es war ein Wettlauf gegen die Zeit. Die Spitzen von Finanzministerium, Bundesbank und die Finanzaufsicht der Geschäftsbanken hatten sich auf ein umfassendes Rettungspaket für die Hypo Real Estate (HRE) geeinigt, wie der Spiegel berichtet. Das erste 35-Milliarden-Rettungspaket für HRE war am Samstag geplatzt. Nach Einschätzung von Experten würde ein Zusammenbruch der HRE ein Erdbeben auf dem Finanzplatz Deutschland bedeuten. Welt Online erklärt, warum das erste HRE-Rettungspaket scheiterte. Eine Lösung musste bis zum frühen Montagmorgen bis zur Eröffnung der asiatischen Aktienmärkte erzielt werden, um einen dramatischen Einsturz der Kurse zu vermeiden. Am späten Sonntagabend beschlossen Bundesregierung und Finanzindustrie eine Aufstockung des Rettungspakets auf 50 Milliarden Euro. "Rettung auf den letzten Drücker", titelt der Stern.

Doch jetzt beginnt die Suche nach den Schuldigen für die Beinahe-Pleite des Finanzkonzerns HRE. Im Visier der Politiker ist der HRE-Chef Georg Funke. Viele Politiker, unter anderm nun auch der Finanzminister Peer Steinbrück (SPD), fordern dessen Rücktritt. Die Financial Times Deutschland berichtet. Wie die HRE in die Finanzkrise schlitterte, beschreibt heute.de.

Das Manager Magazin füllt nun stündlich einen Krisenticker mit neuen Informationen zur Finanzkrise. Auch die Financial Times Deutschland gibt mit einem Live-Ticker kontinuierlich neue Informationen heraus.

Nach Einschätzung von Experten könnte die Nervosität an den Finanzmärkten weiter zunehmen und das neue Rettungspaket der HRE könnte den Aktienkurs weiter in Atem halten. Finanzen.net gibt einen Wochenausblick.

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