Krise kostet 28.000 Jobs in der Metallindustrie

München - In der bayerischen Metall- und Elektroindustrie sind seit Ausbruch der Wirtschaftskrise vor rund einem Jahr schon fast 28.000 Arbeitsplätze verloren gegangen.

Auch im August habe sich der Abwärtstrend fortgesetzt, teilten die Arbeitgeberverbände BayME und VBM am Dienstag in München mit. Die Zahl der Beschäftigten der Branche nahm im Vergleich zum Juli um rund 3300 ab. Seit März liege der monatliche Stellenabbau zwischen 3000 und 4000 Jobs. Verglichen mit dem Konjunktureinbruch sei dieser Rückgang noch immer “sehr moderat“, erklärte der Hauptgeschäftsführer der Verbände, Bertram Brossardt, laut Mitteilung.

So habe sich die Zahl der Stellen zwischen Oktober 2008 und Juli dieses Jahres lediglich um 4,1 Prozent verringert, während Produktion und Auftragseingang in der Metall- und Elektroindustrie jeweils um knapp 20 Prozent nachgaben. “Das zeigt, dass die Unternehmen nach wie vor alles dafür tun, um die Beschäftigten zu halten.“ Zudem sei nur etwa ein Viertel des Abbaus auf Kündigungen zurückzuführen. “Die Firmen nutzen vor allem die natürliche Fluktuation oder verlängern befristete Verträge nicht.“

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Trump geht auf Konfrontationskurs zu Peking
Washington - Kurz nach ihrem Amtsantritt hat die neue US-Regierung klar gemacht, dass sie im Verhältnis zu China keinem Streit aus dem Weg gehen wird:
Trump geht auf Konfrontationskurs zu Peking
EU-Handelsausschuss macht Weg für Ceta frei
Brüssel - Das europäisch-kanadische Handelsabkommen Ceta hat die nächste Hürde genommen. Der zuständige Ausschuss im Europaparlament stimmte am Dienstag für den …
EU-Handelsausschuss macht Weg für Ceta frei
BayernLB-Chef: Europa droht Bankensterben
München - Europa droht nach Einschätzung von BayernLB-Chef Johannes-Jörg Riegler wegen verschärfter Regulierung ein großes Bankensterben.
BayernLB-Chef: Europa droht Bankensterben
Etihad-Chef Hogan geht - Beteiligungen auf dem Prüfstand
Machtwechsel bei Etihad: Konzernchef James Hogan verlässt die arabische Airline. Nun überprüft der Air-Berlin-Großaktionär auch seine Beteiligungen an anderen …
Etihad-Chef Hogan geht - Beteiligungen auf dem Prüfstand

Kommentare