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Setzt Burger King neben Cola bald auch auf Kaffee?

Die Zeiten der „Big Deals“ sind vorbei:

Krise liegt Burger King schwer im Magen

Miami - Die weltweit zweitgrößte Fast-Food-Kette Burger King verdaut die Wirtschaftskrise schlechter als Branchenprimus McDonald's. Besonders sanken die Einnahmen in Europa und Asien.

Die weitere Marktentwicklung sei derzeit nicht absehbar, warnte Burger-King-Chef John Chidsey am Donnerstag am Konzernsitz in Miami (Florida).

Der Überschuss fiel im Ende September abgeschlossenen ersten Geschäftsquartal um sechs Prozent auf knapp 47 Millionen Dollar (32 Mio Euro). Der Umsatz gab um fünf Prozent auf 637 Millionen Dollar nach. “Wir sind ganz klar nicht dort, wo wir sein wollen“, sagte Chidsey mit Blick auf Einnahmen und Gewinnmargen.

Bald auch Kaffee und Kuchen beim „King“?

Auch die Analysten hatten mehr erwartet. Die Aktie kam prompt unter Druck. Der weit größere Erzrivale McDonald's hatte zuletzt den Gewinn ein weiteres Mal gesteigert - obwohl der Umsatz gesunken war. Für seine deutschen Filialen hatte Burger King erst kürzlich eine Modernisierung angekündigt. Die Restaurants sollen moderner und weniger typisch amerikanisch werden. Der Konzern will beispielsweise Kaffeebars testen. McDonald's setzt mit seinen McCafés bereits seit längerem auf das Geschäft mit Kaffee und Kuchen.

Mit neuen Restaurants hielt Burger King sich zuletzt zurück. Weltweit stieg die Zahl der Filialen in den vergangenen drei Monaten etwas langsamer als zuvor um 58 auf nun knapp 12 000. Im gesamten laufenden Geschäftsjahr sollen 250 bis 300 weitere Geschäfte hinzukommen.

dpa

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