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Die Wirtschaftskrise verschont auch den Erotikkonzern Beate Uhse nicht.

Krise sorgt für Gewinneinbruch bei Beate Uhse

Flensburg - Die Wirtschaftskrise verschont auch den Erotikkonzern Beate Uhse nicht. In den ersten sechs Monaten fiel der Umsatz um rund 10 Prozent auf 109,5 Millionen Euro.

Der Gewinn brach um 75 Prozent auf nur noch 0,7 Millionen Euro ein, wie das Unternehmen am Freitag in Flensburg mitteilte. Als Hauptgrund für den Einbruch nannte eine Sprecherin Umsatzrückgänge im Großhandelsgeschäft.

Viele selbstständige Sexshops hätten den Wandel im Erotikmarkt nicht mitgemacht und müssten nun schließen, weil die Kaufzurückhaltung der Kunden wegen der Krise nicht mehr auszugleichen sei. Dazu kämen die Auswirkungen der Krise. Deutlich besser liefen die Geschäfte im Versandhandel, der den Umsatz um 2,7 Prozent gesteigert habe und auch höhere Gewinne brachte.

Das Geschäft mit den eigenen Läden hielt sich laut Beate Uhse stabil, die Premium-Shops wiesen Zuwachsraten auf. Der Erotikkonzern rechnet daher mit einem Jahresgewinn in Höhe des Vorjahres von 3 Millionen Euro bei leicht rückgängigen Umsätzen.

ap

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