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Die italienische Krisenbank Monte dei Paschi di Siena ist nun de facto in staatlicher Hand. Foto: Mattia Sedda/EPA FILE/dpa

Neue Aktien

Krisenbank Monte de Paschi kehrt an die Börse zurück

Mailand (dpa) - Die italienische Krisenbank Monte dei Paschi di Siena kehrt nach ihrer Rettung durch den Staat an die Börse zurück. Die Aktien würden ab diesem Mittwoch (25. Oktober) wieder an der Börse in Mailand gehandelt, teilte das Institut mit.

Der Handel mit den Papieren des Geldhauses war bereits kurz vor Weihnachten 2016 ausgesetzt worden. Die Bank hatte zuletzt im Zuge einer staatlichen Kapitalspritze Anfang August neue Aktien ausgegeben.

Im August hielt der italienische Staat 53,5 Prozent der Anteile an dem seit Jahren in der Krise steckenden Geldinstitut. Im Juli hatte die EU-Kommission einen Rettungsplan der Regierung in Rom gebilligt.

Hauptproblem des Geldhauses, das als ältestes der Welt gilt, ist ein Riesenberg fauler Kredite. Eigentlich sehen die EU-Regeln vor, dass im Falle einer Bankenkrise erst Aktionäre und Kreditgeber haften. Da in Italien aber viele Privatpersonen den Banken des Landes Geld über Anleihen geliehen haben, wollte die Regierung das vermeiden.

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