+
Die AOK kündigt für die Rabattverträge eine neue Verhandlungsrunde an.

AOK kündigt nächste Runde für Rabattverträge an

Stuttgart - Viele der rund 25 Millionen AOK-Versicherten müssen sich möglicherweise an noch mehr Medikamente in neuer Verpackung und von einem anderen Hersteller gewöhnen.

Die AOK Baden-Württemberg kündigte am Mittwoch eine vierte Runde für Arznei-Rabattverträge an. Die Ausschreibung, über die alle europäischen Arzneimittelhersteller informiert worden seien, soll im August starten und für bis zu 94 Wirkstoffe und Wirkstoffkombinationen gelten. Sie handelt die Rabatte federführend für bundesweit alle AOK aus. Der Umsatz mit den betreffenden Medikamenten im AOK-System betrage rund 1,5 Milliarden Euro im Jahr.

Unter den Mitteln seien auch sehr bedeutsame, gerade patentfrei gewordene Substanzen, erläuterte Vizechef Christopher Hermann in Stuttgart . Bereits zum 1. Juni schloss die AOK mit 22 Pharma-Unternehmen Rabattverträge für insgesamt 63 Arzneimittelwirkstoffe ab. Dies soll zu Einsparungen in dreistelliger Millionenhöhe führen.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Experten: Nachrüstungen alter Diesel "grundsätzlich möglich"
Die Regierung lässt Millionen Autobesitzer seit Monaten im Unklaren: Kommt doch noch mehr als neue Software, um Motoren zu schmutziger Diesel sauberer zu bekommen? Nun …
Experten: Nachrüstungen alter Diesel "grundsätzlich möglich"
Wegen des Deutschland-Spiels gegen Schweden: Edeka- und Rewe-Filialen schließen früher
Für die DFB-Elf geht es am Samstag schon um alles. Gut ist das immerhin für die TV-Einschaltquoten - und die Spannung. Auch mehrere Supermarkt-Filialen reagieren.
Wegen des Deutschland-Spiels gegen Schweden: Edeka- und Rewe-Filialen schließen früher
Opec+ weitet Ölproduktion um eine Million Barrel am Tag aus
Die Opec hat am Freitag vorgelegt, einen Tag später ziehen die Nicht-Opec-Länder nach. Mehr Öl soll in den Markt gepumpt werden, um eine Balance zwischen Angebot und …
Opec+ weitet Ölproduktion um eine Million Barrel am Tag aus
Daimler stoppt Auslieferung von Diesel-Modellen - diese Fahrzeuge sind betroffen 
Daimler hat die Auslieferung mehrerer Diesel-Modelle gestoppt. Grund  ist der angekündigte Rückruf für Fahrzeuge, die einen Diesel-Motor nach der Norm 6b enthalten.
Daimler stoppt Auslieferung von Diesel-Modellen - diese Fahrzeuge sind betroffen 

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.