VW kündigt Strafantrag an

- Wolfsburg - Wegen der umstrittenen Spesenabrechnungen für Betriebsräte im VW-Konzern will das Unternehmen Strafantrag stellen. "Hierbei soll juristisch geklärt werden, ob im Zusammenhang mit Spesenabrechnungen eine Begünstigung von Mitgliedern des Betriebsrats erfolgt ist", teilte Volkswagen nach einer Sondersitzung des Prüfungsausschusses des Aufsichtsrates mit.

Interne Revision von VW und KPMG-Wirtschaftsprüfer stellten dem Gremium vorher einen Zwischenbericht ihrer Untersuchungen vor. VW will Strafantrag nach Paragraf 119 des Betriebsverfassungsgesetzes stellen. Dem Gesetz zufolge droht dem eine Geld- oder bis zu einjährige Freiheitsstrafe, der "Vertretungen der Arbeitnehmer behindert oder durch Zufügung oder Androhung von Nachteilen oder durch Gewährung oder Versprechen von Vorteilen beeinflusst".

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