+
Für Thomas Enders ist die ganze Aufregung "ein Sturm im Wasserglas".

Künftiger EADS-Chef weist Kritik aus Bayern zurück

München - Der künftige EADS-Chef Thomas Enders hat Kritik aus der bayerischen Politik zurückgewiesen. Er spricht von einem "Sturm im Wasserglas".

“Wie ist es eigentlich um die deutsch-französische Partnerschaft bestellt, wenn bereits Überlegungen, wie die Konsolidierung eines Firmensitzes auf der anderen Seite des Rheins, in Bayern eine Art Staatskrise auslösen?“, sagte er der “Süddeutschen Zeitung“ (Donnerstagausgabe). Bayerische Politiker hatten Widerstand angekündigt gegen Überlegungen, die Zentralen von EADS aus München und Paris abzuziehen und in Toulouse zusammenzulegen.

Die ganze Aufregung sei “ein Sturm im Wasserglas“, sagte Enders. München bleibe auch in Zukunft Hauptsitz von EADS in Deutschland, der Konzern-Technik-Vorstand bleibe komplett in Ottobrunn. Von einer Aufgabe des Standorts könne keine Rede sein.

dapd

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Abgasaffäre: Zwangsrückruf für Audi-Dieselmodelle
Audi muss nun auch Modelle mit V6-TDI-Motoren umrüsten. Das Kraftfahrt-Bundesamt hat verpflichtende Rückrufe dieser Fahrzeuge angeordnet. Es geht einmal mehr um …
Abgasaffäre: Zwangsrückruf für Audi-Dieselmodelle
Verdi macht Front gegen Aufspaltung von T-Systems
Berlin (dpa) - Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat die geplante Aufteilung der Telekom-Sparte T-Systems in zwei Gesellschaften kritisiert.
Verdi macht Front gegen Aufspaltung von T-Systems
Aldi bricht ab Montag ein großes Rabatt-Tabu
Die Kunden wird es freuen, die Konkurrenz ins Schwitzen bringen: Aldi bricht ab Montag ein großes Rabatt-Tabu und startet eine noch nie dagewesene Aktion.
Aldi bricht ab Montag ein großes Rabatt-Tabu
Reisebranche macht Druck: Urlaubssteuer muss weg
Veranstalter-Reisen könnten teurer werden, warnt die Tourismusbranche. Die Politik müsse endlich Klarheit bei der umstrittenen Urlaubssteuer schaffen.
Reisebranche macht Druck: Urlaubssteuer muss weg

Kommentare