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Solarstrom: Für Anlagen auf Dächern soll es jetzt noch länger als geplant die volle Förderung geben.

Kürzung der Solar-Förderung soll noch hinausgeschoben werden

Berlin - Die schwarz-gelbe Koalition hat sich auf erste Kompromisse zur umstrittenen Solarstrom-Förderung verständigt. Die volle Förderung für Solaranlagen auf Dächern soll es jetzt noch bis 1. Juni geben.

Die Förderkürzung für Solaranlagen auf Dächern würde somit erst zum 1. Juni greifen und damit zwei Monate später als von Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) geplant. Allerdings sollen die Subventionen dafür in diesem Jahr um 16 statt um 15 Prozent sinken, wie die Deutsche Presse-Agentur dpa am Dienstag nach der Sitzung des Koalitionsausschusses erfuhr.

Zum Jahresanfang war bereits eine Kürzung der subventionierten Preise von neun Prozent in Kraft getreten, so dass sie nun Mitte des Jahres auf 25 Prozent anschwillt. Wer seinen Solarstrom vom Dach nicht ins Netz einspeist, sondern selbst verbraucht, erhält dafür einen verstärkten Bonus, der die Gesamtlast mildert. Vor allem auch die FDP wollte mehr Planungssicherheit für Solarstrom-Erzeuger haben.

Noch nicht geklärt werden konnte die Förderung von Solaranlagen auf Ackerflächen. Das bestätigte auch CSU-Landesgruppenchef Klaus Peter Friedrich nach einer Sitzung der Fraktionsspitzen von CDU/CSU und FDP. “Das CSU-Signal ist: Ackerflächen stehen (für Solaranlagen) nicht zur Verfügung.“ Bei Solaranlagen auf sonstigen Freiflächen wie Militärgrundstücken habe man sich nahezu verständigt: In der Union war von minus 15 Prozent die Rede, in der FDP von minus 11 Prozent.

dpa

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