Kursrutsch in Tokio verursacht Wirtschaftssorgen

Die Börse in Tokio hat am Freitag angesichts der Sorgen über die Lage der Weltwirtschaft erneut schwach geschlossen.

In Folge der negativen Vorgabe der Wall Street und des zum Dollar deutlich gestiegenen Außenwerts des Yens büßte der 225 führende Werte umfassende Nikkei 345,43 Punkte oder 2,75 Prozent ein und ging beim Stand von 12 212,23 Punkten ins Wochenende. Der breit angelegte TOPIX gab 30,81 Punkte oder 2,56 Prozent auf den Stand von 1170,84 Punkten ab.

Zuvor hatte die Regierung der zweitgrößten Wirtschaftsnation der Welt mitgeteilt, dass die Kapitalausgaben japanischer Unternehmen zwischen April und Juni branchenübergreifend um 6,5 Prozent zum Vorjahr gesunken waren. Im selben Zeitraum schrumpften die Vorsteuergewinne der Industrieunternehmen im Schnitt um 11,7 Prozent. Damit sanken die Erträge im nunmehr vierten Quartal in Folge.

Am Devisenmarkt notierte der Dollar derweil zum Mittag bei 106,95-107,00 Yen, nachdem der Greenback am späten Vortag noch mit 108,33-36 Yen gehandelt worden war. Der Euro notierte zur US-Währung deutlich schwächer mit 1,4272-77 Dollar nach 1,4536-39 Dollar am späten Vortag. Zum Yen lag der Euro ebenfalls deutlich schwächer bei 152,67-72 Yen nach 157,50-54 Yen am späten Vortag.

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